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Bauleitplanung und Konzepte

Was ist Bauleitplanung?

Die städtebauliche Entwicklung darf nicht dem Zufall oder dem freien Spiel oft gegensätzlicher Interessen überlassen werden – wie zum Beispiel ein störender Gewerbebetrieb mitten im Wohngebiet. Stadtverwaltung und Politik müssen dafür sorgen, dass einzelne Vorhaben in ein Gesamtkonzept passen und sich mit dem Allgemeinwohl vertragen.

Durch Gesetze ist geregelt, dass Planungen untereinander und miteinander abgestimmt werden. Die Bauleitplanung muss demnach auch übergeordnete Planungen berücksichtigen. Sie legt die Art der Nutzung eines Grundstückes fest, wie neue Häuser geplant und wo neue Straßen gebaut werden dürfen. Die jeweils bestehenden Verhältnisse und Rahmenbedingungen (wie z.B. bauliche, historische, klimatische, ökologische, topografische, technische Gegebenheiten) müssen somit in der Planung berücksichtigt werden.

Die Bauleitpläne müssen in einem förmlichen Verfahren aufgestellt, geändert, ergänzt oder aufgehoben werden. Die Entscheidung darüber liegt im Ermessen der Stadt. Die hierfür geltenden Verfahrensvorschriften sind im Baugesetzbuch geregelt.

Die Bauleitplanung erfolgt in zwei Stufen:

Die erste Stufe ist der Flächennutzungsplan (vorbereitender Bauleitplan). Er stellt die vorhandenen und geplanten Nutzungen für das gesamte Stadtgebiet in seinen Grundzügen dar (Wohnbauflächen, Gewerbliche Bauflächen, Grünflächen, Flächen für die Landwirtschaft u.s.w.). Der Bürger kann aber daraus noch keinen Anspruch auf Baurecht ableiten.

Erst durch die Aufstellung von Bebauungsplänen für Teilgebiete der Stadt werden die Planungsabsichten rechtsverbindlich.

Der Bebauungsplan (verbindlicher Bauleitplan) ist aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln, wird vom Stadtrat als Satzung beschlossen und ist sozusagen ein Gesetz auf Gemeindeebene.Die Bauleitplanung will die Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese Stadt für möglichst viele Bürger funktioniert. Und diese sollen mitreden, denn es werden möglicherweise die Weichen für Entwicklungen gestellt, die jeden Einzelnen ganz unmittelbar betreffen. Bedenken gegen das, was in der näheren Umgebung gebaut werden darf, können während der Frühzeitigen Bürgerbeteiligung und danach in der öffentlichen Auslegung vorgebracht werden.

Weitere Bestandteile der Bauleitplanung sind:
- Planungssicherheitsinstrumente
- Städtebauliche Verträge

Karte Stadt Schwandorf

Stadt Schwandorf - Stadt im Seenland

http://www.total-lokal.de/city/schwandorf/data/92421_49_01_16/Inmitten der Urlaubsregion Oberpfälzer Seenland liegt das Mittelzentrum Schwandorf mit einer über 1.000jährigen Geschichte und vielen Sehenswürdigkeiten. Im historischen Blasturm erblickte am 29.4.1812 der Komponist der Bayernhymne, Konrad-Max-Kunz, das Licht der Welt. Die flächenmäßig fünftgrößte Stadt Bayerns ist hervorragend an das überregionale Schienen- und Straßennetz angebunden. Das moderne Schwandorf bietet ein abwechslungsreiches Freizeit- und Kulturangebot, familienfreundliches Wohnen und qualifizierte Arbeitsplätze. 

 

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