Orte, die vom Panoramaweg berührt werden:
Schwandorf (Ortsteil Krondorf Volksfestplatz) Irlbach Haselbach Siegenthan Naabeck Wiefelsdorf Buchelkühn Oder Steinberg Heselbach Altenschwand Taxöldern Fuhrn Hohenirlach Holzhaus Asbach Fronberg Schwandorf (Ortsteil Krondorf Volksfestplatz).
Der Panoramaweg umrundet die Große Kreisstadt Schwandorf in einer Länge von ca. 90 km und wird vom Oberpfälzer Waldverein, Zweigverein Schwandorf e.V. markiert und betreut. Als Rundweg ist er in beiden Richtungen begehbar und markiert. Die Karte ist im Buchhandel oder beim Landesvermessungsamt erhältlich.
Der Panoramaweg wurde erst 2006 fertig gestellt und ist in der aktuellen Karte noch nicht eingetragen, Bei einer Neuauflage erfolgt der Eintrag. Trotzdem empfiehlt sich die Benutzung des vorhandenen Kartenmaterials.
Der Wanderweg folgt hauptsächlich natur belassenen Wegen und Pfaden. Es sind nur leichte Steigungen zu bewältigen. Ein Winterdienst wird nicht durchgeführt. Jede Wanderung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr. Für jeden, der in der Natur unterwegs ist, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, sich im Wald ruhig zu verhalten, um das Wild nicht zu stören. Es sollten auch keine Blumen oder andere Pflanzen zerstört und keine Abfälle hinterlassen werden. Der Panoramaweg bietet viele Aussichtspunkte, von denen man das Schwandorfer Umland, das Oberpfälzer Seenland, sowie Schwandorf selbst einsehen kann. Übernachtungsmöglichkeiten und Brotzeit-Stationen sind etwa alle 5 15 km gegeben. Die Etappeneinteilung mag jeder selbst vornehmen.
Wegbeschreibungen:
Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
Vom Volksfestplatz aus (kostenloser Abstellplatz für Pkw, Wohnwagen und Wohnmobile, Wasserversorgung vorhanden) führt uns die Wanderstrecke in Fließrichtung entlang der Naab. Hier finden wir für ein kurzes Stück auch die Markierung des Jakobsweges (weiße Muschel auf blauem Grund), der von Prag über Schwandorf und Nürnberg nach Santiago de Compostela führt. Dieser Weg wird vom OWV von Tillyschanz bis Ensdorf betreut. Auch der Rundwanderweg Nr. 2 begleitet uns bis Ettmannsdorf West.
Nach der Bahnbrücke folgen wir dem Bahndamm und anschließend einem Flurbereinigungsweg neben der Straße in Richtung des vor uns liegenden Egidienberges (450 m) zum Egidienhof.
Um 1225 ist in Urkunden des Klosters Ensdorf ein `` Otto de monte St. Egidii `` genannt. Die gotische Kirche auf dem Egidien- oder Gilgenberg existiert nicht mehr. Am Berg wurde früher Eisenerz gewonnen. Ein Stollen am Fuße des Berges zeugt heute noch davon.
Beim Egidienhof der Familie Füßl, genießen wir die wunderbare Aussicht über das Naabtal, bis hinein in den Bayerischen Wald. Im Egidienhof hat der Wanderer eine Möglichkeit zur Übernachtung. (Tel.: 09431/1278).
Vom Egidienhof aus geht es in westlicher Richtung 300 m auf einem Feldweg weiter bis zum Waldrand. Ein abwärts führender Waldweg bringt uns nach Ettmannsdorf-West.
Ettmannsdorf wird zwischen 1010 und 1028 erstmals als Zetmasdorf urkundlich erwähnt. Das alte und das neue Schloss gehen auf die Ettmannsdorfer Hammerherren zurück. Das Hammerwerk in Ettmannsdorf entstand 1445. Damals verstarb König Christoph von Dänemark, der einen Hammerbrief für Ettmannsdorf bestätigt hatte. Ettmannsdorf war kurzzeitig an König Christoph von Dänemark, dem Sohn von Herzog Johann, verpfändet.
Nach den ersten Häusern biegen wir rechts ab und wandern wieder auf Waldwegen, zur Matthiaszeche, einem ehemaligem Braunkohle-Tagebau. Nachdem wir entlang des Zauns die Matthiaszeche umgangen haben, geht es auf Feldwegen nach Irlbach. Links an einem mit alten Bäumen bestanden Dorfweiher vorbei, kommen wir zu einer Ortsverbindungsstraße. Hier wenden wir uns nach links und nach dem letzten Haus wieder nach rechts in eine Flurbereinigungsstraße. Nach etwa 200 m biegen wir links ab, und zwischen Wiesen hindurch ersteigen wir eine Anhöhe. Oben angekommen, geht es links hinunter nach Haselbach (381 m).
Haselbach ist eines der schönsten Dörfer der Oberpfalz. Haselbach gewann im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden, im Jahre 2005 die Goldmedaille auf Kreis-, und 2006 die Bronzemedaille auf Bezirksebene. Es wird 1123 zum ersten Male urkundlich als Haselahe erwähnt. Die sehenswerte Dorfkirche St. Peter und Paul entstand 1361. Das Haselbacher Hammerschloss wurde leider 1912 abgebrochen. Im Landgasthof Fischer Tel.:09431/ 21152) finden wir wieder eine Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
Wir verlassen Haselbach in südlicher Richtung. Zwischen Feldern und am Waldrand entlang kommen wir, auf leicht ansteigender Strecke, zu einer Wegkreuzung, hier biegen wir rechts ab. An dieser Stelle bietet sich uns ein Rundblick über Neukirchen und die Berge des Regentals. Auf weiter ansteigender Strecke, zunächst durch den Wald, erreichen wir Siegenthan, einen der ältesten und größten Gutshöfe unserer Gegend.
Der Ursprung liegt wohl vor 1324. Der derzeitige Eigentümer ist Georg Lautenschlager. Beim Gutshof finden wir auch ein Wildgatter und eine Koppel für Esel. Bitte die Tiere nicht stören oder füttern.
Der Panoramaweg trifft hier wieder auf den Jakobsweg, dem wir bis vor Neukirchen folgen. Kurz vor Neukirchen kommen wir an der Siedlung Scheckenberg vorbei.
Scheckenberg erscheint 1732 als Schlegl Leuthen in den Urkunden. Scheckenberg war eine Wasenmeisterei (Abdeckerei). Dieses Handwerk gehörte, wie das Amt des Henkers und Scharfrichters, zu den `Unehrlichen` Gewerben. Angehörige der `Unehrlichen ` Gewerbe durften keine Angehörigen der `Ehrlichen` Gewerbe heiraten. So mussten sie ihre Ehepartner untereinander suchen. Der letzte bayerische Scharfrichter Reichart hatte seine Ahnen in Scheckenberg.
Zwischen Siegenthan (487 m) und Neukirchen haben wir eine hervorragende Aussicht über Schwandorf und das Naabtal. Im Nordosten sehen wir bei schönem Wetter weit in den Oberpfälzer- und Böhmerwald, im Südosten finden wir die Berge des Bayerischen Waldes. Auf der Bergkuppe wurde vor Jahrzehnten ein uraltes Hügelgrab gefunden.
Ein kurzer Abstecher nach Neukirchen, 1979 schönstes Dorf der Oberpfalz, lohnt. 1214 wird der Ort als Niwenkirchen erstmals als Edelsitz mit Schloss erwähnt. Leider ist vom Schloss nichts mehr erhalten. Die Kirche St. Martin wurde im 18 Jh. fast vollständig neu erbaut. Der sehenswerte Taufstein ist romanisch, vermutlich 12. oder 13. Jh. Die in den Fels gemeißelten Räume der völlig erhaltenen Nagelschmiede warten auf Denkmalschutz.
Nachdem wir die Kreisstraße 3 überquert haben, kommen wir auf Waldwegen vorbei an einem aufgelassen Steinbruch. Der Kalkstein wurde wegen seiner hohen Qualität abgebaut und in Kalköfen weiterverarbeitet. Reste von Kalköfen finden sich heute noch versteckt im Wald. Wir folgen unserem weiß/blauen Rechteck und biegen bald vom Hauptweg nach rechts ab. Bei einem am Waldrand gelegenen Parkplatz gehen wir links. Bald kommen wir zu einem alten, durch den Fels geschlagenen Weg, dem Gögglbacher Stein. Die Sandsteinformationen sind Reste von Ablagerungen am Rande eines längst vergangenen Jurameeres. Hier treffen wir auf den Bierwanderweg der uns ein kleines Stück begleitet. Markierung: Ein orange Quadrat auf weißem Rechteck. Auf Wald- und Flurwegen erreichen wir bald Naabeck. Auf diesem Stück ergeben sich immer wieder weite Ausblicke ins Naabtal. In Naabeck finden wir die bekannte Schlossbrauerei mit dem dazugehörigen Schloss.
Naabeck verdankt seinen Namen einer auffälligen Flussbiegung der Naab, kurz oberhalb der Ortschaft. Das Schloss zeigt deutliche Renaissancemerkmale. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Naabeck im Jahre 1112. Zu dieser Zeit soll sich hier schon eine `Veste` und eine größere Siedlung befunden haben. Im Jahre 1620 erhielten die Herren von Naabeck die Braugerechtigkeit. Römische Münzen, die bei Baumaßnahmen gefunden wurden, gelten als verschollen. Seit 1919 gehört das Schlossgut mit Brauerei der Familie Rasel. Das Felsquellwasser, welches zum Brauen verwendet wird, ist ein sehr weiches und salzarmes Wasser und gibt dem Naabecker einen unverkennbaren Geschmack. Im Jahre 1959 ermöglichte der so genannte `Wandergewerbeschein` den Brauern, ihr Bier gewerblich frei Haus zu liefern. Dieser Service, der heute noch von einer Vielzahl von Brauereinen aufrechterhalten wird, ist in jenem Jahr das erste Mal in Bayern von der Naabecker Schlossbrauerei angeboten worden. Brauereibesichtigungen für Gruppen sind auf Nachfrage möglich.
Im Gasthaus Beer in Naabeck kehren wir ein. Hier bekommen wir ausgezeichnete Brotzeiten aus eigener Schlachtung. Das Gasthaus ist nicht immer geöffnet, für angemeldete, auch kleinste Gruppen, sperrt man aber gerne auf. (Tel.:09431/ 3616).
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Von Naabeck gehen wir zunächst ein kurzes Stück auf der Straße talwärts. In der Spitzkurve führt unser Weg nach rechts auf einen Waldweg, an dessen Eingang das Kellerhaus eines alten Eiskellers steht. Hier wurde das im Winter in der Naab gebrochene Eis gelagert, um im Sommer Bier damit zu kühlen. Entlang des Ochsengrabens geht es hinauf zur Jurastraße. Auf der Straße erreichen wir bald Spielberg.
Oberhalb von Spielberg haben wir Aussicht auf das Naabtal und die Stadt Schwandorf.
Hier führt uns zunächst ein Wald- und dann ein Hohlweg zum `Naabecker Stein`, einem durch den Felsen des braunen Juras geschlagener Transportweg, der uns zum Jurahochweg bringt.
Die Wege durch den Naabecker Stein und den Gögglbacher Stein waren vor Jahrhunderten die einzigen Verbindungswege von Gögglbach und Naabeck auf der unteren Seite und Büchheim auf der oberen Seite. Diese Wege sind Verbindungen zur ` Alten Hochstraße,` einem alten Handelsweg.
Dem Waldweg folgend, kommen wir bald zu einer Abzweigung nach links, kurz danach geht es direkt an der steil abfallenden Felskante wieder bis zur Hochstraße (512 m) der wir nur wenige Meter talwärts folgen, um nach links auf einem alten Jägersteig, vorbei an zahlreichen Sandsteinfelsen, das Tal zu erreichen. Hier folgen wir der Markierung am Waldrand nach rechts, dann auf einer Flurstraße. Bald biegen wir nach links in eine Teerstraße ein. Bei der Feldkappelle vor uns geht es rechts und über Wiesen erneut in den Wald. Den Kreuzbügerl (465 m) halb umrundend, verlassen wir den Wald oberhalb Wiefelsdorf. Hier bietet sich ein herrlicher Blick über die Wiefelsdorfer Kirche hinaus ins Naabtal.
Wiefelsdorf erscheint das erste Mal in einer Urkunde des Papstes Lucius vom 30. 4. 1183. Man vermutet aber, dass hier schon um 800 eine Kirche stand, da sie zur Urkirche des Bistums Regensburg zählt. Der heutige barocke Kirchenbau ist den Heiligen Peter und Paul geweiht und sollte unbedingt besichtigt werden. Die Kirche in Wiefelsdorf ist im weiten Umkreis als Hochzeitskirche beliebt. Der hervorragend renovierte historische Pfarrhof ist einer der ältesten in der Oberpfalz.
Die Brauerei Plank in Wiefelsdorf braut seit 1888 das oft preisgekrönte `Jura Weizen`. Der Brauereigasthof mit dem romantischen Biergarten und seiner guten Küche lädt uns zur Einkehr ein (Tel. 09431/60889).
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Wir gehen von Wiefelsdorf (386 m) über Striessendorf ins Naabtal (Aussicht), wo wir der Naab flussabwärts bis zur Brücke folgen.
Striessendorfs erste urkundliche Erwähnung nennt 1202 einen Ulrich von Strizzendorf.
Jenseits der Brücke biegen wir nach links auf einen Feldweg ein. Beiderseits der Naab treffen wir oft auf Angler. An einem kleinen Wäldchen biegen wir links ab und gelangen wieder an das Naabufer. Zur Zeit der Schneeschmelze sind die Wege oft sehr feucht, manchmal überschwemmt. Hier halten wir uns rechts und folgen dem Weg bis in den Ort Büchelkühn (352 m).
Der Ort wird 1210 erstmals als Puochelschinden im Besitz des Adeligen Sibot erwähnt.
Im Hotel und Landgasthof Grabinger ist für ein gutes Mahl bestens gesorgt, außerdem gibt es hier Übernachtungsmöglichkeiten (Tel.: 09431-733-0).
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Wir folgen der Hauptstraße ein Stück und überqueren diese dann nach rechts. Nahe am Ortsrand biegen wir nach links ab. Bald geht es zwischen zwei Kiesweihern hindurch. Wir biegen links ab und durchqueren ein kleines Wäldchen und ein Neubaugebiet. An der Straßenkreuzung halten wir uns rechts und biegen nach kurzem wieder nach rechts auf einen Flurbereinigungsweg ein. Bald geht es über eine Kiesfläche nach links. An einem Weiherdamm angekommen, halten wir uns rechts. Zwischen Weihern hindurch kommen wir zur Bundesstraße 15. Wir folgen der Markierung nach rechts und überqueren dann die stark befahrene Straße. Vorsicht ! Wir gelangen zum Klausensee, der im Sommer von vielen Badegästen besucht wird. Der Name Klausensee geht auf eine früher hier stehende Einsiedelei zurück.
Im Hof eines Anwesens direkt an der Straße, weist ein Denkmal daraufhin. Folgende Inschrift ist dort zu lesen: ``Der selige Lonprigus, Sohn des Grafen Babo von Abensperg, durch Heiligkeit, Predigtamt und Wunder in ganz Deutschland berühmt, starb in Schwandorf 1061. Der Ort seiner Begräbnis ist hier, wo vormals eine St. Sebastians Kapelle neben einer Klause stand, die lange Meile genannt. `` Graf Babo hatte laut Pesserl-Chronik 32 Söhne und 8 Töchter.
Im am See gelegenen Lokal Seeklause (Tel.:09431/62433) ist im Sommer Einkehr möglich.
Der See und die großzügige Liegewiese mit kleinem Sandstrand und einem Kinderspielplatz laden zum Baden ein.
Vorbei an der Seeklause folgen wir dem Weg durch den Wald bis zum Bahnübergang. Nach diesem biegen wir rechts ab und folgen der Bahnlinie. Bald geht es links und vorbei an Waldwiesen bis zu einer kleinen Brücke. Nach dieser folgen wir einem Wassergraben nach links, bis wir zur einsam im Wald liegenden Gaststätte ``Neu Wolferlohe`` kommen (Tel.: 09431/999392). Der Biergarten lädt zur Rast ein.
Wir folgen dem Weg weiter in den Wald. Die Wege werden hier bald feuchter. Am Rande des Natur- und Vogelschutzgebietes ``Hirtloh-Weiher`` (bitte entsprechend verhalten), geht es zunächst nach links. Bald biegt der Weg rechts ab, bis wir zur Straße kommen, welche wir überqueren. Bitte Vorsicht, stark befahren! Am Fuß- und Radweg gehen wir erst rechts entlang der Straße und biegen dann bald links ab. Nach ca. 100 m geht es rechts auf einem von vielen Radfahrern benutztem Weg (neben dem Weg verlief die Bahntrasse, auf der die bei Wackersdorf und Steinberg abgebaute Braunkohle zum Bayernwerk transportiert wurde) bis kurz vor Oder.
Oder wurde wohl 1233 erstmals unter dem Namen Ode erwähnt.
Nach Überquerung der Ortsverbindungsstraße folgen wir dem Seerundweg kurz nach links, biegen dann bald nach rechts ein und halten uns nun nahe am Ufer des Steinberger Sees.
Das Gasthaus Haller liegt etwas rechts vom Weg, Hier gibt es gute Brotzeiten. Der geschmückte Kirchweihbaum ist weithin zu sehen. Bitte Öffnungszeiten erfragen (Tel.: 09431/60160).
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
Das ganze Gebiet um Oder, Steinberg und Wackersdorf war bis zum Jahre 1982 Braunkohle-Tagebaugebiet . Die großen Seen von bis zu 55 m Tiefe, wie der Steinberger See und der Knappensee, sind Tagebaurestseen, die gut rekultiviert als Bade- und Freizeitseen immer beliebter werden. Der ursprüngliche Ort Wackersdorf musste dem Braunkohleabbau weichen und wurde in den 50er Jahren am heutigen Standort wieder aufgebaut. Kleinere Orte sind für immer verschwunden. Die Gemeinde Steinberg (372 m) darf sich seit 2006 sogar ``Steinberg am See `` nennen. Steinberg wird 1286 als Pfarre Stainberg erstmals erwähnt.
Den Steinberger See umrunden wir nur halb, wobei wir an Wasserskianlagen, Bootsverleih, Segel- und Surfschule vorbeikommen. Hier treffen wir auch Taucher, die ihrem Hobby nachgehen. Wir genießen den Blick über die Wasserfläche. Vor dem Gelände des Yachtclubs biegen wir nach rechts vom See ab, nach kurzem geht es wieder rechts und an einer Wegeschranke links. Bald folgen wir dem Weg nach rechts und kommen über einen kleinen Hügel nach Steinberg. Vorbei am Ponyhof (mit Kindern unbedingt besuchen), geht es links am Braunkohle-Museum vorbei.
Von hier sind es nur wenige Meter vom Weg rechts zum Hotel-Gasthof Fenzl (Tel. 09431/50326), wo wir Unterkunft und Einkehrmöglichkeit finden. In Steinberg gibt es noch weitere Gasthäuser und Beherbergungsbetriebe. Bitte bei der Gemeinde nachfragen.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
Wollen wir weitergehen, folgen wir dem weiß/blauen Rechteck geradeaus über eine Kreuzung, bald biegen wir links ab. Über einen kleinen Platz führt uns der Weg geradeaus zu einem Bach. Hier biegen wir rechts ab, überqueren die kleine Brücke und gehen nach rechts. Wir kommen wieder zum Steinberger See. Zunächst verläuft unser Weg parallel zum Seeufer.
Der ``Moving Ground`` mit seinen vielen Sportmöglichkeiten und dem Kinderspielplatz liegt direkt am Ufer unter uns. In der Ferne leuchten die Zwillingstürme des Schwandorfer Marienmünsters.
Wir lassen den Steinberger See links liegen und kommen zum Knappensee, der ebenfalls links von uns liegt. Auf einem Schotterweg führt der Weg am Knappensee vorbei. An einer Kreuzung biegen wir links und nach wenigen Metern wieder rechts ab. An einem Teich vorbei geht es durch den Wald. Auf gut ausgebauten Wegen kommen wir bis zur Bundesstraße 85.
Auf dieser Wegstrecke begleitet uns auch immer wieder der Museumsweg der Gemeinden Wackersdorf und Steinberg. Auf diesem Weg befasst man sich anhand von Schautafeln und Gerät mit der Entstehung der Braunkohle vor 60 Millionen Jahren und deren Abbau. Beim Abbau der Kohle wurden viele Spuren subtropischer Vegetation, aber auch Schildkrötenpanzer und Reste von Krokodilen gefunden.
Wir unterqueren die Bundesstraße 85 und kommen am so genannten Millionenweiher vorbei, der im Winter bei Eisstockschützen und Schlittschuhläufern sehr beliebt ist. Die Bundesstraße wird ausgebaut. Durch die Baumaßnahmen kann es zu Änderungen des Weges kommen. Vom Millionenweiher nach rechts und bald links abbiegend, erreichen wir den Ortsrand von Heselbach.
Im Gasthof Besenhart ist Übernachtung und Einkehr möglich (Tel.: 09431/50721). Wer in den Ort will, verlässt unseren Weg und hat auf nicht markierten Straßen noch ca. 1 ½ Kilometer zu laufen.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
Unser nächstes Teilstück beginnt am Ortsausgang von Heselbach, Richtung Grafenricht. Hier dürften wir mühelos unser weiß/blaues Zeichen finden. Wir verlassen zunächst die Seen des Oberpfälzer Seenlandes. Bald nach dem Ortsausgang von Heselbach geht es nach rechts. Leicht ansteigend, verläuft unser Weg zuerst auf einem Feldweg, dann auf einem Flurbereinigungsweg. Einem kreuzenden Flur- und Radweg folgend biegen wir links ab. Bald darauf wieder rechts abbiegend, erreicht unser Weg den Wald (486 m). Immer wieder bieten sich hier schöne Aussichtspunkte auf den Bayerischen und Oberpfälzer Wald. Besonders reizvoll ist der Blick über die Kirche von Wackersdorf und die Türme der Schwandorfer Kreuzbergkirche ins Naabtal hinein. Im Wald bitte die Markierung genau beachten! Mehrfache Richtungswechsel und Abzweigungen auf kleine, oft etwas verwachsene Nebenwege können leicht verwirren. Sobald wir den Wald verlassen, liegen die ersten Häuser von Altenschwand (410 m) vor uns. Hier haben wir einen guten Ausblick auf die ausgedehnte Waldlandschaft. Wir umgehen Altenschwand am nördlichen Ortsrand, bis wir auf die Straße kommen, die nach Fuhrn führt.
Altenschwand wurde 1210 erstmals urkundlich erwähnt. Markgraf Ludwig erlaubt einem `Otten Zenger von Schwarzeck` im Dorf zu Schwant eine `Veste´ zu bauen. Das spätere `Schloß` soll sich nördlich des Dorfes befunden haben.
Zum Gasthaus Schuhbauer (Einkehr, Tel.: 09434/782) im Zentrum von Altenschwand sind es von hier ca. 800m. Zum Hotel Wiendl (Tel: 09434/2117) in Neuenschwand sind es 2 km.
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Auf der anderen Straßenseite führt unser Zeichen am Sportplatz und an Fischweihern vorbei, Richtung Osten.
Im Landkreis Schwandorf wird die Fischzucht groß geschrieben. Vor allem der Oberpfälzer Spiegelkarpfen genießt weithin einen ausgezeichneten Ruf. Wir treffen hier auch Wegmarkierungen der Gemeinde Bodenwöhr.
An der Bahnlinie Schwandorf Furth im Wald (die nicht beschrankt ist) bitte besondere Vorsicht. Es handelt sich um eine stark befahrene Hauptlinie der Bahn. Nach dem Überqueren der Gleise verläuft unser Weg leicht ansteigend nach NO. Hier kommen wieder Markierungen anderer Wege hinzu. Die nicht geteerte Forststraße bringt uns nach 1200m an eine Wegkreuzung. Hier queren mehrere Wege. Wir halten uns rechts. Nach ca. 700 m verlassen wir die Forststraße nach links. Bald verlassen wir den Wald und vorbei an Fischweiher und Wiesen, bitte Markierung genau beachten, nähern wir uns Taxöldern (435 m).
Der Ort wird 1140 urkundlich erwähnt. 1147 ist ein Poppo de Dasholre (bei den Dachshöhlen) zu finden. 1476 wird eine schon früher erwähnte `Veste` verkauft. Am Fuße des Hirschberges, über den der Ausläufer des Pfahls zieht, erbaute Pfalzgraf Friedrich 1543 ein Jagdschloss. Leider ist nur noch die Schlosskapelle mit dem gedrungenen viereckigen Turm und der Zwiebelkuppe erhalten. Im Taxöldener Forst verbergen sich Hügelgräber, vermutlich aus der Hallstattzeit.
Im Gasthof Hartl finden wir Übernachtung und Einkehr (Tel.: 09431/236).
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Wenn wir weitergehen, lassen wir die Kirche links und kommen am neuen Friedhof vorbei. An einer Abzweigung, wo der Wegweiser nach Höcherhof zeigt, gehen wir links. Nach 1 km auf der Forststraße, geht es rechts den Hirschberg hinauf. Am Hirschberg tritt der Pfahl (Quarzgestein) zutage, der sich von Passau bis Stulln hinzieht. Oben angekommen, finden wir einen Aussichtsturm (556 m), von dem wir das ehemalige WAA-Gelände, sowie den Ausee, Brückelsee und Murnersee und zahlreiche Fischteiche überblicken können.
Die genannten Seen sind beim Braunkohleabbau entstanden. Durch die Renaturierung des gesamten Tagebaugebietes entstand ein großes Freizeit- und Erholungsgebiet. Die Bergkuppe des Hirschberges ist Naturschutzgebiet, bitte entsprechend verhalten. Nach Verlassen des Waldes haben wir Fuhrn vor uns.
Fuhrn (510 m) wurde schon 1031 als Furdona erwähnt. Die Kirche St. Peter und Paul ist im Kern wohl schon in romanischer Zeit entstanden.
Gemütliche Einkehr in der Hirschbergstube (Tel.: 09439/416 ). Übernachtungsmöglichkeit im Hotel Birkenhof ( Tel.: 09439/9500 ) 2 km in Richtung Hofenstetten.
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Von Fuhrn aus gehen wir erst 300 m Richtung Hofenstetten, überqueren dann die neue Straße und wenden uns dann wieder nach rechts in eine Flurbereinigungsstraße, die in einen Feldweg übergeht und entlang der Straße St 2151 weiterführt. Bei der Feldkapelle, an der wir vorbeikommen, haben wir eine schöne Aussicht. Bald führt der Weg wieder in den Wald. Nun geht es bergab bis wir zur Büchelberg Kirche (453 m) kommen.
Das Kirchlein, eine Marien Wallfahrtskirche, wurde 1767 erbaut.
Weiter bergab gehend, kommen wir nach Neuhäusl. Hier wenden wir uns nach links. Wir bleiben auf dem gut ausgebauten Weg bis wir zu einer Kläranlage kommen. 100 m weiter biegen wir rechts auf einen Schotterweg ein, der entlang eines Grabens verläuft. Links von uns liegen Ausee und Brückelsee. Bei der zweiten Möglichkeit den Graben rechts zu überqueren, verlassen wir den Schotterweg und gehen auf der anderen Seite des Grabens weiter. Der Murnersee mit seinen Badegästen und Surfern bleibt links von uns.
Der direkt am Seeufer gelegene Campingplatz und die Ferienhaussiedlung bieten Übernachtungsmöglichkeiten. Über eine kleine Brücke kann der Graben überquert werden. Zum Campingplatz sind es dann noch ca. 1,5 km.
An der leichten Anhöhe vor uns, dem Kulm (432 m, Quarzgestein), rechts vorbei, nähern wir uns auf einem Flurbereinigungsweg Hohenirlach.
Der Gasthof, Landhotel Holzwurm (Tel.:09439/ 202) mit Biergarten bietet Einkehr und Übernachtung. Eine Informationstafel auf dem Parkplatz informiert über weitere Wanderwege in der Umgebung.
Hier treffen wir wieder auf die weiße Muschel des Jakobsweges. Eine weitere Markierung, die des Sautreiberweges, kommt hinzu. Markierung: Grünes Rechteck mit weißem Diagonalstrich.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
Wir verlassen Hohenirlach über die Straße nach Süden, kommen diesmal westlich vom Kulm vorbei, wieder in den Wald. Bald erreichen wir das Ufer des Edelmannsees. Wir streifen auf dem Weg das Naturschutzgebiet Charlottenhofer Weiherplatte, ein überregional bedeutendes Vogelschutzgebiet. (bitte dementsprechend verhalten)
Viele schon selten geworden Vogelarten können hier beobachtet werden. Im Frühjahr und Herbst kann man Fischadler ihre Kreise ziehen sehen. Schellente und Rohrdommel brüten hier.
Zwischen Weihern hindurch erreichen wir den Ort Rauberweiherhaus.
Das Anfang des 18. Jh. erbaute ´Rauberweiherhaus`, ein Edelsitz und ehemaliges Gasthaus und Mühle, wurde abgebaut und im Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath wieder errichtet.
Bis Holzhaus (369 m) folgen wir ein kurzes Stück der Straße.
Das Wirtshaus in Holzhaus (Tel.: 09431/2857) bietet wieder Einkehrmöglichkeit. Im Biergarten trifft man häufig viele Radfahrer und Badegäste vom nahe gelegen Murner See.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
Auf einer für den Verkehr gesperrten Straße verlassen wir Holzhaus, den Jakobs- und Sautreiberweg. Hier treffen wir auf die Markierung eines Weges der von den Naturfreunden Schwandorf betreut wird. Nach wenigen hundert Metern verlässt uns dieser Weg schon wieder. Markierung: Blauer Ring auf weißem Grund. Wir gehen auf der für den Autoverkehr gesperrten Straße weiter. Nach ca. 2 km führt unser Zeichen nach rechts wieder ins Naturschutzgebiet. Das von Frühjahr bis Herbst bestehende Betretungsverbot bitte beachten! Nur unser weiß/blau markierter Weg darf ganzjährig begangen werden. Zwischen Weihern und Wiesen geht es bis zu einer Kreuzung. In den Ablaufgräben der Weiher lauern oft Graureiher und seit einigen Jahren auch Silberreiher auf Beute. Wir wenden uns nach links und erreichen Asbach.
Der kleine Ort ist wegen der hier stattfindenden Hunderennen bekannt.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
Kurz nach Asbach überqueren wir die Autobahnbrücke. Bald kommen wir zur Naab. Bis Fronberg verlassen wir die Naabauen nicht mehr. Zahlreiche abgenagte Bäume weisen auf die Aktivitäten des Bibers hin. Der Bierwanderweg, der uns ein kleines Stück begleitet hat, verlässt uns wieder. Zwischen Altwässern und der Naab führt uns der Weg direkt am Ufer entlang. Bald weist die Markierung nach links auf einen Flurbereinigungsweg. Hier verlassen wir das Naabufer zunächst. An einer kleinen Kreuzung wenden wir uns nach rechts. Meist geradeaus folgen wir dem Weg. Nach einem kurzen Stück treffen wir die Markierung blauer Ring auf weißem Grund sowie den Bierwanderweg wieder. Der Weg führt uns zuerst durch den Wald, dann über Wiesen. Wir überqueren einen kleinen Bach und kommen durch Erlenbruchwald. Ein kurzes Wegstück danach führt eine kleine Brücke über den Roderbach, der zur Naab hinstrebt. Bei Hochwasserlagen kann der Weg sehr feucht oder gar überschwemmt sein. Wenn wir Fronberg erreichen, fällt uns zunächst eine Mauer auf, hinter der sich der romantische Schlossgarten von Fronberg verbirgt. Vorbei am Schloss und dem neuen Friedhof, kommen wir zum Ortskern.
In der Brauereiwirtschaft Fronberg können wir einkehren (Tel.:09431/20681)
Fronberg wird 1031 erstmals erwähnt. Bronzezeitliche Funde aus einem Hügelgrab und steinzeitliche Funde weisen aber auf eine viel frühere Besiedlung hin. Das Fronberger Hammerwerk wurde 1449 erstmals erwähnt, hat aber wohl schon lange davor existiert. Die Eisengießerei Fronberg setzt die Tradition der Eisenverarbeitung auch heute noch fort.
Die Fronberger Hammerknechte sollen vor langer Zeit einen grässlichen Drachen, der in einer Höhle an der Naab hauste, mit einem ehernen Spieß erlegt haben.
Schloss Fronberg
In einer Urkunde vom 31. Mai 1305 erscheint das heutige Schloss erstmals urkundlich. Die Schlossanlage wurde nach mancherlei Zerstörungen und Brandschatzung vergangener Kriege immer wieder auf- und umgebaut. Heute zeigt es sich vor allem als Renaissancebau. Der Innenhof und die Freitreppe aus der Renaissance sind kulturhistorisch bedeutend. Die Schlosskapelle ist sehenswert. Hans Kraft von Vestenberg, ein Fronberger Schlossherr wurde 1544 Statthalter des Fürstentums Pfalz Neuburg. Sein Grabmal befindet sich in der Jakobskirche in Schwandorf. Eine Besitzerin von Fronberg, Caroline von Spiering, war eine schillernde Persönlichkeit. Ein Bildnis von ihr fand Aufnahme in der Schönheitsgalerie von König Ludwig I. Seit 1875 sind die Freiherren von Breidbach-Bürresheim Besitzer des Schlosses. Hubertus von Breidbach-Bürresheim bemüht sich um Restaurierung und Erhalt des Schlosses.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
In Fronberg verlässt uns die Markierung des Bierwanderweges und des blauen Rings auf weißem Grund.
Kurz nach der Brauereiwirtschaft und dem `Kirwabam`, das Kirchweihfest in Fronberg zieht alljährlich tausende von Besuchern an, wenden wir uns nach rechts. Wir treffen hier auf die Markierung des Rundweges Nr. 1 des OWV Schwandorf, die uns bis Krondorf begleitet. Markierung: Schwarze 1 auf weißem Kreis. Vorbei an einem Schornstein des Eisenwerkes, auf welchem jedes Jahr Störche ihre Jungen großziehen, kommen wir zur `Heibruck`. Die Brücke war für die Fronberger die einzige Möglichkeit, Heu von den Auwiesen einzubringen. Hier haben wir einen schönen Blick über Alt-Fronberg und das Schloss. Unser Weg führt über Wiesen zu einem kleinen blauen Steg, der über einen Seitenarm der Naab führt. Kurz vorher kommen wir zu einem eindrucksvollen Marterl. Wir überqueren den Steg und folgen dem Flusslauf nach links bis zum Straßendamm der Schwandorfer Nordumgehung. Erst geht es rechts am Damm entlang und dann links unter der Brücke hindurch. In den Naabauen kann es im Frühjahr immer wieder zu Hochwasser und Überflutung der Wege kommen. Über Wiesen führt der Weg wieder zur Naab. Wir überqueren die kleine Brücke, die den Irlgraben überspannt und wenden uns nach links. Bald kommen wir auf die Straße, die uns nach Krondorf hinein führt.
In Krondorf biegen wir nach links zur Naab hin ab und unterqueren die äußere Naabbrücke. Wir haben den Ausgangspunkt wieder erreicht.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
(Rundweg 1)
Markierung: Schwarze 1 auf weißem Kreis.
Länge des Weges: 6 km
Wanderkarte: 1 : 50 000. Karte des Landesvermessungsamtes München: UK 50 20, Naturpark Oberpfälzer Wald, Oberpfälzer Seenland
Die Karte ist im Buchhandel oder beim Landesvermessungsamt erhältlich.
Der Rundweg 1 hat seinen Ausgangspunkt in Schwandorf (Ortsteil Krondorf) auf dem Volksfestplatz und verläuft von dort über den Ortsteil Fronberg wieder dorthin zurück. Der Weg ist in beide Richtungen markiert und begehbar. Er ist in der aktuellen Karte noch nicht eingetragen, wird aber bei einer Neuauflage berücksichtigt. Ein Winterdienst wird nicht durchgeführt. Jede Wanderung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr. Da der Weg meist nahe der Naab verläuft, kann er, vor allem nach der Schneeschmelze, überschwemmt sein.
Wegbeschreibung:
Von der Wandertafel beim Cafe Großer führt uns der Weg auf der Naabpromenade flussaufwärts unter der Naabbrücke hindurch. Beim Cafe Großer können wir einkehren. Außerdem treffen wir hier auf den Jakobsweg, der uns an der Naabbrücke schon wieder verlässt, sowie auf den Panoramaweg, der uns bis Fronberg begleitet. Nach 200 m verlassen wir die Naabpromenade und gehen in nördlicher Richtung bis zum Ortsausgang von Krondorf. Nach ca. 200 m auf der Fahrstraße verlassen wir dieselbe nach rechts, überqueren den Irlgraben und halten uns dann links, bis wir an die höher gelegene Umgehungsstraße kommen. Hier geht es am Damm entlang 200 m nach links, bis wir die Umgehungsstraße unterqueren können, dann wieder nach rechts zur Naab. Wir folgen nun der Naab bis zum blauen Steg, dem Hollersteg. Bitte nahe am Ufer bleiben und nicht quer über die Wiese laufen. Sobald wir die blaue Brücke überschritten haben, halten wir uns rechts und kommen über Wiesen, auch unter der Umgehungsstraße wieder hindurch und dann über die Heubrücke, nach Fronberg. Auf unserem Weg haben wir eine herrliche Aussicht auf das Fronberger Schloß. Das Schloß ist in einer Urkunde vom 31. Mai 1305 erstmals erwähnt. Die schwarze 1 auf weißem Kreis bringt uns jetzt vorbei an der Brauereiwirtschaft, in der wir einkehren können. Auf dem Schornstein des Eisenwerkes brüten fast jedes Jahr Weißstörche. Das Fronberger Hammerwerk wurde 1449 erstmals urkundlich erwähnt. An der Brauereiwirtschaft verläßt uns der Panoramaweg nach links. Wir gehen nach rechts und folgen der Naab in Fließrichtung. Bald kommen wir zum Unteren Weg, einem romantischen alten Fußweg, der uns bis Schwandorf bringt. In einer Höhle am Untern Weg, wo auch ein kleiner Bach entspringt, soll in alter Zeit ein schrecklicher Drache gehaust haben. Der Drache stahl den Bauern das Vieh von der Weide. Noch schlimmer aber war es, dass dieser grausige Lindwurm Jungfrauen raubte und in seine Höhle verschleppte. Viele edle Ritter, die auszogen, das Untier zu bekämpfen, verbrannte der Drache mit seinem feurigen Atem. Da fassten sich die stolzen Fronberger Hammerknechte ein Herz und schmiedeten einen ehernen Spieß. So bewaffnet, zogen sie zur Höhle, in der der Lindwurm schlief und schlichen sich hinein. Als der Drache erwachte und sich auf die Eindringlinge stürzen wollte, stießen sie ihren Spieß in den schrecklichen Rachen des Untiers. Das Ungeheuer fuhr mit lautem Gebrüll aus der Höhle, stürzte in die Naab und ertrank.
Entlang der Naab führt uns die Markierung zur inneren und dann zur äußeren Naabbrücke, auf denen wir die Naab überqueren. Zwischen den Brücken links, auf einer Insel (die Wöhrvorstadt), befindet sich der Gasthof Baier. Hier kann man einkehren und übernachten.
Direkt nach der äußeren Naabbrücke gehen wir vom linken Fußgängerweg aus über eine Treppe hinunter zur Naab. Rechts entlang der Naab kommen wir nach 200 m zum Ausgangspunkt.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
(Rundweg 2)
Markierung: Schwarze 2 auf weißem Kreis.
Wanderkarte: 1 : 50 000. Karte des Landesvermessungsamtes München: UK 50 20,
Naturpark Oberpfälzer Wald, Oberpfälzer Seenland
Die Karte ist im Buchhandel oder beim Landesvermessungsamt München erhältlich.
Länge des Weges: 6 km
Der Rundweg 2 hat seinen Ausgangspunkt in Schwandorf (Ortsteil Krondorf) unterhalb des Volksfestplatzes und verläuft von dort über den Egidienberg und dem Ortsteil Ettmannsdorf wieder zurück. Der Weg ist 6 km lang und in beiden Richtungen markiert und begehbar.
Er ist in der aktuellen Karte noch nicht eingetragen. Bei einer Neuauflage erfolgt der Eintrag. Ein Winterdienst wird nicht durchgeführt. Jede Wanderung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr. Im Uferbereich der Naab kann es zu Überschwemmungen kommen.
Wegbeschreibung:
Von der Wandertafel beim Cafe Großer (hier können wir einkehren; schöner Biergarten an der Naab) führt uns die 2 auf weißem Kreis flussabwärts und unter der Eisenbahnbrücke hindurch. Nach der Brücke verlassen wir den Jakobsweg, der uns bis hierher begleitet und folgen rechts dem Bahndamm. Der Panoramaweg begleitet uns weiter bis Ettmannsdorf West. Ein Umspannwerk bleibt links liegen und wir kommen durch den Ortsteil Krondorf. Unmittelbar bevor wir auf die B 15 stoßen, geht eine Flurbereinigungsstraße links entlang dieser Bundesstraße. Wir folgen dieser Flurbereinigungsstraße etwa 600 m und überqueren dann die SAD 3. Das alleinstehende Haus links umgehend, folgen wir unserer 2 etwa 500 m in einem ansteigenden Waldweg und dann noch 300 m am Wald entlang, bis zu einer Schotterstraße, die links zum Egidienhof der Fam. Füssl führt. Die Fam. Füssl vermietet hier Ferienwohnungen. Von hier aus haben wir eine wunderbare Aussicht auf Schwandorf mit seinem Blasturm, der Jakobskirche und dem Kreuzberg. Im Südosten sehen wir bei gutem Wetter die Berge des Vorderen Bayerischen Waldes. Im Osten grüßt das Schloß Fronberg und im Nordosten die Miesbergkirche von Schwarzenfeld. Auf dem Egidienberg stand früher ein Gilgenbergkirchlein, welches aber schon vor Jahrhunderten abgebrochen wurde.
Stollengänge am Hang des Berges geben Zeugnis vom Eisenerzbergbau vergangener Zeiten.
Beim Egidienhof wenden wir uns nach rechts und zwischen Felder hindurch führt uns der Weg nach 300 m wieder zum Waldrand. In einem abwärtsführenden Waldweg erreichen wir nach 600 m den Ortsteil Ettmannsdorf-West. Links, weiterhin abwärts gehend, überqueren wir erst die SAD 3 und kommen bald zur Naabbrücke. Hier biegen wir nach links ab und folgen einem Seitenarm der Naab flussaufwärts. Bei einem Wehr mit Fischtreppe, treffen wir auf den Hauptfluß. Die Naab erreicht hier eine beträchtliche Breite. Über das ruhige Wasser hinweg sehen wir das alte, neu renovierte Hammerschloß, welches 1600 erbaut wurde und sich zurzeit im Besitz der Fam. Leushacke befindet.
Im neuen Schloß, das 1700 erbaut wurde, befindet sich ein Kloster Zum Guten Hirten.
Wir folgen weiterhin der Naab und erreichen nach 1 ½ km unseren Ausgangspunkt.
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Quelle: >>>DTK50 © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Nr. 2052/09 <<<
Rundweg 3 (Bürgermeister Hans Graf-Weg)
Markierung: Schwarze 3 auf weißem Kreis.
Wanderkarte: 1 : 50 000. Karte des Landesvermessungsamtes München: UK 50 20, Naturpark Oberpfälzer Wald, Oberpfälzer Seenland
Die Karte ist im Buchhandel oder beim Landesvermessungsamt München erhältlich.
Länge des Weges: 11 km.
Abkürzungsmöglichkeiten: Beim Gögglbacher Stein (6 km) und beim Spielbergstein (8 km)
Beschwerlichkeit: Zu Beginn leicht ansteigend.
Einkehrmöglichkeiten: In Naabeck und in Wiefelsdorf.
Der Rundweg 3 hat seinen Ausgangspunkt in Hartenricht. Hartenricht befindet sich 1 km südlich von Neukirchen bei Schwandorf. Der Wanderweg mit der schwarzen 3 führt über die Alte Hochstraße bis kurz vor Wöllmannsbach auf der Hochebene und dann unterhalb der Höhe, über Spielberg wieder zurück nach Hartenricht. Der Weg ist in beide Richtungen markiert und begehbar. Er ist in der aktuellen Karte noch nicht eingetragen, wird aber bei einer Neuauflage berücksichtigt. Ein Winterdienst wird nicht durchgeführt. Jede Wanderung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr.
Wegbeschreibung:
Die erste Hälfte verläuft durchwegs auf Waldwegen, die zweite Hälfte im freien Gelände.
Wir gehen von Hartenricht aus in östlicher Richtung. Schon nach einigen Metern befinden wir uns auf einem Waldweg, der leicht bergan führt. Unserer Markierung (schwarze 3 auf weißem Kreis) folgend, erreichen wir nach 1 ½ km eine Forststraße, die Alte Hochstraße. (Von hier aus begleitet uns der weiß/blau gekennzeichnete Panoramaweg etwa 1 km in südlicher Richtung, bis er uns wieder verlässt). Bei der Forststraße geht es nach links in Richtung Süden, später nach Osten. Nach 3 km kommt eine Abzweigung. Wir nehmen den rechten Weg und befinden uns immer noch auf der Alten Hochstraße. Etwa 1 km in südlicher Richtung verlassen wir die Alte Hochstraße und biegen nach links ab. Auf einer unbefestigten Forststraße führt uns unsere 3 in östlicher Richtung etwa 1 ½ km talwärts, bis wir den Wald verlassen haben und eine Teerstraße erreichen. Hier wenden wir uns nach links. Nach 300 m verlassen wir die Teerstraße wieder und erreichen dann nach 500 m auf einer unbefestigten Straße, die am Wald entlang führt, erneut eine Teerstraße. Wieder nach links wendend zeigt unsere Markierung nach Norden und unser Weg führt jetzt im freien Gelände und unweit vom Wald, auf meist geteerten Straßen, in nördlicher Richtung über Spielberg nach Hartenricht. Etwa 1 km vor Hartenricht überqueren wir den Gögglbach, dessen Quelle sich in der Nähe des Gögglbacher Steins befindet.
Die Wege durch den Naabecker Stein (Spielbergstein) und durch den Gögglbacher Stein waren vor Jahrhunderten die einzigen Verbindungswege von Naabeck und Gögglbach auf der unteren Seite und Büchheim auf der oberen Seite. Diese Wege sind Verbindungswege zur Alten Hochstraße, einem alten Handelsweg.



