Die Stadt Schwandorf erwirbt die Sammlung des Herrn Johann Paintner mit mehreren Tausend Post- und Ansichtskarten mit Schwandorfer Motiven

Dem Stadtarchiv Schwandorf ist es mit der Unterstützung Schwandorfer Banken und Unternehmen gelungen die umfangreichen Postkarten- und Postgeschichtssammlung des im Jahr 2017 verstorbenen Herrn Johann Paintner zu erwerben.

In einem gemeinsamen Pressetermin bedankte sich Oberbürgermeister Andreas Feller bei Frau Elisabeth Paintner, die die Sammlung ihres Mannes dem Stadtarchiv zur Verfügung stellte. „Ein wertvolles Stück Geschichte mit dem Bezug zu unserer Region, kann somit für die Nachwelt erhalten bleiben und zugänglich gemacht werden“ betont Oberbürgermeister Feller. Sein Dank gilt auch den Sponsoren, die mit ihrem Beitrag den Erwerb dieser großen Sammlung möglich gemacht haben.

Stadtarchivar Josef Fischer erläuterte, dass das Schwandorfer Stadtarchiv neben den archivwürdigen Unterlagen der Stadt Schwandorf auch sogenanntes „Sammlungsgut“ aus privaten Beständen verwahrt.

Mit der umfangreichen Postkarten- und Postgeschichtssammlung des Herrn Johann Paintner ist nun ein weiterer historisch wertvoller Bestand im Stadtarchiv Schwandorf für die Forschung zugänglich. Zirka 2.500 Postkarten und Bildmaterial mit Ansichten der Stadt Schwandorf, der ehemalig selbstständigen Gemeinden und der umliegenden Ortschaften bilden einen Teil dieser sehr umfangreichen Sammlung. Einen weiteren Schwerpunkt dieses Bestandes nimmt die Dokumentation zur Schwandorfer Postgeschichte ein. Darunter befinden sich Originalbelege, welche bis in das späte 17. Jahrhundert zurückreichen.

Diese Aufnahmen und Belege sollen nun die nächsten Jahre nach archivalischen Vorgaben erschlossen, digitalisiert und beschrieben werden. Die Ergebnisse werden dann in sogenannten Findmitteln zusammengefasst und den geschichtsinteressierten Archivbenutzern unter gewissen Vorgaben auch zugänglich gemacht. Mit der Sammlung „Johann Paintner“ konnte das Stadtarchiv Schwandorf die jetzt schon sehr umfangreichen Postkartenbestände mit weiteren hochwertigen und historisch wertvollen Exponaten ergänzen.