Im September 2017 startete die Suche nach einem Endlager hochradioaktive Abfälle in Deutschland.

Die operativen Arbeiten zur Suche führt die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mbH durch. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beaufsichtigt die Endlagersuche und organisiert die im Gesetz vorgesehene Öffentlichkeitsarbeit.

Das Suchverfahren ist seit September 2020 in eine neue Phase eingetreten. Im Herbst 2020 wurden erste Zwischenergebnisse in Form des sogenannten „Zwischenbericht Teilgebiete“ veröffentlicht. Dieser Bericht bietet Einblick in den Stand der Arbeiten.

Benannt werden darin Gebiete, die aufgrund ihrer grundsätzlichen geologischen Nichteignung aus dem Verfahren genommen werden und welche zunächst weiter betrachtet werden sollen (sogenannte Teilgebiete). Zweidrittel der Fläche Bayerns sind hierin enthalten. Zwei Teilgebiete liegen vollständig in Bayern und 5 Teilgebiete erstrecken sich über Bayern.

Über die Fachkonferenz Teilgebiete können alle Interessierten die Ergebnisse mit der BGE mbH diskutieren. Die BGE mbH muss die Beratungsergebnisse der Fachkonferenz bei ihrer weiteren Arbeit berücksichtigen.

Weiter Informationen finden Sie in der Broschüre: BASE-Info-Endlagersuche-Kommunen