Für Oberbürgermeister Andreas Feller steht Sicherheit an erster Stelle. Daher hat sich die Stadt Schwandorf freiwillig verpflichtet, ihre LKW-Flotte mit Abbiegeassistenten nachzurüsten bzw. Neufahrzeuge mit Abbiegeassistenten anzuschaffen. Durch diese Selbstverpflichtung und der Teilnahme an der „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wurde die Stadt Schwandorf nun offiziell vom Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zum offiziellen Sicherheitspartner ernannt.

Ursprünglich war die Übergabe der Urkunde im Frühjahr 2020 durch Verkehrsminister Scheuer in Berlin geplant. Aber auch hier machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung und so kam die Ernennungsurkunde auf dem Postweg von Berlin nach Schwandorf.
Diese unterzeichnete Urkunde übergab OB Andreas Feller an Michael Übel, dem neuen Leiter des städtischen Bauhofes. Sein Dank galt auch dem Werkstattleiter Bernhard Boßle, der mit der Umrüstung der Fahrzeuge viel Arbeit hatte.
Die „Aktion Abbiegeassistent“ wurde 2018 vom BMVI ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, für Unternehmen und Behörden einen Anreiz zu schaffen, ihre eigenen Flotten mit Assistenzsystemen nachzurüsten. Im städtischen Bauhof wurden seit 2019 bereits zehn Fahrzeuge über 3,5 t mit einem Todwinkelassistenten nachgerüstet. Die Gesamtkosten von ca. 35.500 Euro wurden durch das Förderprogramm des BMVI für die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen mit 15.000 Euro gefördert.
„Wir möchten als Stadt hier mit einem guten Beispiel vorangehen“, so der Oberbürgermeister. Abbiegeassistenten können schwere Unfälle verhindern. Die Fahrzeugführer großer Fahrzeuge werden beim Rechtsabbiegen vor Fußgängern, Fahrrad- oder Motorradfahrern gewarnt, die sich im toten Winkel befinden. "Die Unfallprävention sowohl für andere Verkehrsteilnehmer, als auch für unsere Mitarbeiter wurde somit enorm verbessert.“ bekräftigte OB Feller.