Die Trinkwasseraufbereitungsanlage Klardorf wird ab Mittwoch, den 17.02.2021 außer Betrieb genommen.

Die Ortsteile Klardorf, Bubach, Waltenhof, Wiefelsdorf, Strießendorf, Naabeck, Ziegelhütte, Gögglbach und Naabsiegenhofen werden dann in den nächsten Monaten über das Wasserversorgungsnetz von Schwandorf mit Trinkwasser versorgt. In Spitzenbedarfszeiten muss auch Trinkwasser von der Wasserversorgung Steinberg bezogen werden.

Die Aufbereitungstechnik der Trinkwasseraufbereitungsanlage Klardorf ist nach 55 Dienstjahren stark sanierungsbedürftig. Die komplette Anlagen- und Elektrotechnik wird erneuert und auf den aktuellen technischen Stand gebracht, um auch zukünftig den hohen Qualitätsanforderungen nach der Trinkwasserverordnung gerecht zu werden.

In den Ortsteilen Naabsiegenhofen, Gögglbach, Ziegelhütte und Naabeck wird sich der Wasserdruck von etwa 5 bar auf circa 7 bar erhöhen. In den anderen betroffenen Ortsteilen wird sich am Wasserdruck relativ wenig ändern. Da die Versorgung über das Wassernetz von Schwandorf nicht wie bisher den Spitzenbedarf decken kann, werden die betroffenen Bürgerinnen und Bürger darum gebeten, gerade in den Frühjahrs- und Sommermonaten sehr umsichtig und sparsam bei der Nutzung von Trinkwasser für die Gartenbewässerungen und der Befüllung von Pools und Schwimmbädern zu sein.

Den Austausch der Aufbereitungs-, Steuer- und Regeltechnik sowie die baulichen Verbesserungen am Bestandsgebäude führen die Firmen Hydrobau Umwelttechnik GmbH und Mickan General-Bau-Gesellschaft-GmbH durch. Zudem wird die Städtische Wasser- und Fernwärmeversorgung (SWFS) noch einen Brunnen reinigen und Anlageteile erneuern. Die Kosten der Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen werden in Summe etwa 2,4 Millionen Euro betragen.

Die Aufbereitungsanlage Klardorf soll zum Jahresende 2021 wieder den Betrieb aufnehmen. Der Abschluss aller Baumaßnahmen ist für das Jahr 2022 geplant.

Oberbürgermeister Andreas Feller und Walter Zurek, der Leiter der SWFS, bitten alle Trinkwassernutzerinnen und Trinkwassernutzer in den nächsten Monaten um Verständnis, wenn aufgrund starker Abnahmen oder technischer Störungen die Trinkwasserversorgung nicht so aufrechterhalten werden kann wie gewohnt. Alle Beteiligten bemühen sich darum, den Bürgerinnen und Bürgern ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit bei gleichzeitiger Einhaltung der hohen Qualitätsansprüche nach der Trinkwasserverordnung zu gewährleisten.