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Im Mai des vergangenen Jahres waren Mitarbeiter des Stadtbauamtes mit Vertretern des VdK und Rollstuhlfahrer Lukas Zilch in der Kernstadt unterwegs, um gemeinsam nachzuschauen, wo es Verbesserungsmöglichkeiten in Sachen Barrierefreiheit gibt. Der VdK-Kreisverband hatte aus dieser Begehung Vorschläge erarbeitet und der Stadt übergeben. Vor einigen Tagen haben am unteren Marktplatz die Arbeiten für eines dieser Projekte begonnen. Im Haushalt wurden die dafür notwendigen Mittel eingestellt, nach der Verabschiedung des Etats in der Stadtratssitzung am 24. April dieses Jahres konnte die Maßnahme jetzt in Angriff genommen werden.  Entsprechend dem VdK-Vorschlag werden die Behindertenstellplätze zwar von vier auf drei reduziert, dafür werden diese aber breiter und länger ausgestaltet. Das bedeutet mehr Komfort beim Ein- und Aussteigen, sowie beim Einparken des Fahrzeuges. Dazu wird für Rollstuhlfahrer und  Rollator-Benutzer eine kleine Auffahrtsrampe auf den unteren Marktplatz gebaut. Ergänzt wird diese Maßnahme durch einen behindertengerechten Übergang mit gesägten Pflasterplatten von den Stellplätzen zum Fußgängerüberweg auf Höhe von Uhren/Schmuck Meiller. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 19. Mai erledigt sein. Die beauftrage Firma Althammer Bau GmbH aus Pemfling liegt voll im Zeitplan. Für die Maßnahme investiert die Stadt rund 20.000 €uro.  Bereits im vergangenen Dezember wurde der Zugang auf Höhe des Textilfachgeschäftes H & M zum unteren Teil des Markplatzes barrierefrei ausgebaut. „Wir begrüßen die Initiativen der Stadt zur Optimierung der Situation für Behinderte in der Innenstadt sehr“ freuten sich VdK-Kreisgeschäftsführer Bernd Steinkirchner und Gerdi Gradl, Beraterin für Barrierefreiheit im VdK. Oberbürgermeister Andreas Feller bedankte sich seinerseits anlässlich einer Baustellenbesichtigung für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem VdK. Er kündigte die Umsetzung weiterer Vorschläge an.