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Eine Ausstellung freischaffender Künstler von Ende Juli bis November soll seitens der Stabsstelle Wirtschaftsförderung auf die aktuellen gewerblichen Leerstände in der Friedrich-Ebert-Straße aufmerksam machen. „Die bestehenden Leerstände sollen zum einen kaschiert werden, sodass leere oder verhängte Schaufenster nicht mehr negativ ins Auge stechen,“ so Roland Kittel, der Schwandorfer Citymanager. „Die Leerstände wurden intensiv gereinigt, teilweise unansehnliche Folierungen und Abklebungen entfernt. Jetzt bekommt man einen wesentlich besseren und angenehmeren Eindruck von den Läden.“ Langfristiges Ziel der Aktion ist die Beseitigung von Leerstand in der Innenstadt. „Wir wollen die Aufmerksamkeit auf die Leerstände und damit auf das vorhandene Potential lenken und so den einen oder anderen Mietinteressenten gewinnen. Jetzt in der Bauphase in der Friedrich-Ebert-Straße bietet sich eine entsprechende Aktion an, da eine Vermietung augenblicklich natürlich schwierig ist. Ist die Straße fertig und bieten sich dann verbesserte Standortbedingungen, sind wir zuversichtlich, neue Mieter für die Geschäftsräume zu finden.“
An allen Schaufenstern sind Informationen zu den Geschäftsräumen angebracht. Ansprechpartner für Miet-Interessenten ist dabei die Wirtschaftsförderung der Stadt, die entsprechende Anfragen an die Hausbesitzer weiterreicht. „Wir freuen uns sehr, dass die meisten Hausbesitzer unkompliziert die Aktion unterstützen und Ihre Räumlichkeiten für die Kunstaustellung zur Verfügung gestellt haben“, so der Citymanager. „Für die Innenstädte müssen nachhaltige Konzepte kreiert werden,“ meint der Koordinator der Kunstausstellung Peter Hillmann und schlägt vor: „Gerade die Neugestaltung der Friedrich-Ebert-Straße hier in Schwandorf bietet kreativen und mutigen Unternehmern eine tolle Chance. Eine Belebung dieser Straße beispielsweise mit kleineren gastronomischen Betriebe würde aus meiner Sicht dem Trend Rechnung tragen, dass die Menschen immer mehr nach Unterhaltungs- und Kommunikationsmöglichkeiten suchen. Warum also nicht „analoge Meetingpoints“ für unterschiedlichste Zielgruppen schaffen? Und der stationäre Einzelhandel in der Nachbarschaft würde davon sicher auch profitieren können.“
Im Herbst soll zusätzlich ein attraktives Gewinnspiel zur Kunstausstellung ins Leben gerufen werden, bei dem man u.a. auch Exponate der Ausstellung gewinnen kann.
Die Ausstellung ist bis Ende der Baumaßnahmen in diesem Jahr, voraussichtlich bis November geplant. Damit für die Besucher der Innenstadt immer wieder etwas Neues in den Schaufenstern zu sehen ist, werden die Exponate in regelmäßigen Abständen ausgetauscht.

Informationen zu den ausstellenden Künstlern:

Alexander Domes (www.edeleisen.de) Jahrgang 1988
Sein Projekt 2018 heißt FRAU TIGER und bildet den Anfang einer beliebigen Reihe gleichartiger Exponate, bis hin zu einem kompletten Tierpark. Die eindrucksvolle Stahlskulptur mit 190cm Länge und 70cm Höhe wird bis zu ihrem Finish gut 200 Arbeitsstunden benötigen – mehr als 100 Stunden hat Domes schon investiert.

Marion Eschenbecher (www.marion-eschenbecher.de) Jahrgang 1966
2016 zur Ausbildung als Kunsttherapeutin
Sie präsentiert neben ihren eigenen Werken auch 14 Acryl-Bilder auf Keilrahmen die im Rahmen eines Kunsttherapie-Projektes im Elisabethenheim angefertigt wurden. „Die Seniorinnen fühlen sich geehrt und freuen sich, bei der Aktion KunstZeitRaum dabei zu sein“.

Martina Leithenmayr (www.atelier-marthe.com) Jahrgang 1966
Die Künstlerin betreibt ihr Atelier Marthe – Kunstwerkstatt in Kohlberg. Die „unschubladierbare“ Österreicherin ist gleich auf mehreren künstlerischen Ebenen tätig. Sie beherrscht sowohl Malerei (figural, abstrakt, tierisches), Fotografie (Stillleben und Landschaften, schwarz-weiß) sowie Prints (auf Alu, Glas, Leinen).

Nicole Matschiner (www.nicolematschiner.com) Jahrgang 1977
Die freischaffende Künstlerin und Kunsttherapeutin verbrachte sechs Jahre in Schweden und zeigte Ihre Werke bereits in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Schweden.

Heike Meyer (Bayreuth)
Malt hauptsächlich Landschaften im Stil des Postimpressionismus: „Zu malen begann ich erstmalig 1990 aus einer mir innewohnenden Begabung heraus. Die Einfachheit, ob das Bild den Betrachter anspricht oder auch nicht, ist das, was ich möchte.“

Angelika Offer (www.angelikaoffer.de) Jahrgang 1959
Ausbildung zur therapeutischen Kunstpädagogin
Neben vielen Ausstellungen lädt die vielseitige Künstlerin auch regelmäßig zu Kursen und Workshops in ihr Atelier in Heitzenhofen ein.

Susanne Seilkopf (www.susanneseilkopf.com) Jahrgang 1984
Die aus Leipzig stammende Bayreutherin machte ihren Bachelor-Abschluss in „Fashion & Textile Design“ an der renommierten Modeakademie IED (Instituto Europeo di Design) in Mailand und betreibt eine eigene Galerie im Stadtzentrum von Bayreuth.
„Ich durfte mit Kindern im Kommunalen Jugendzentrum ihr Café umgestalten, für das Loher-Gebäude große Kunstwerke als Hommage an Bayreuth kreieren, die Stadtkirche mit “Schöpfung“ verändern und diverse Logos für großartige Institutionen wie u.a. die deutsche Krebshilfe, das Klinikum Bayreuth, die DRLG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) erschaffen.“

Stefan Wiedenmann Jahrgang 1968
Ateliergemeinschaft Offer/Wiedenmann, Heitzenhofen).
Seine Arbeit ist nach eigener Aussage geprägt von abstrakter Inspiration. Er beherrscht sowohl die Malerei auf Pigmentbasis), als auch Materialmix (Spachtel, Sand).

Florian Zeitler (www.zeitler-kunst.de)
Der gebürtige Münchener betreibt seine Atelierwerkstatt seit 1991 in Teublitz. Der freischaffende Objektkünstler. Er präsentiert Kunst aus Metall und Stein in Schwandorf. Auch zahlreiche Holzobjekte sowie Skulpturen runden sein Schaffen ab. Zeitler ist auch als Dozent von Creativ Workshops im Auftrag diverser Bildungseinrichtungen tätig.

Thomas Zilch Jahrgang 1968 (Schwandorf)
belegte Kunstkurse bei Georg Tassev in Regensburg (bildender Dipl. Künstler, Designer, Illustrator in Sofia) und lies sich von der Bildgestaltung mit Acryl begeistern – Landschaftsmotive bis hin zu abstrakten Darstellungen sind sein Metier und all seine Werke bietet er komplett mit Rahmen an.