Sternsingen gegen Kinderarbeit
Oberbürgermeister Andreas Feller empfängt Schwandorfer Sternsinger
Rund um den 6. Januar ziehen sie auch in Schwandorf von Tür zu Tür, segnen Häuser und Wohnungen und sammeln dabei Spenden für Kinder auf der ganzen Welt – die Sternsinger. Der Brauch des Sternsingens reicht bis ins Mittelalter zurück und gilt heute als weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.
Dieses Mal steht das Dreikönigssingen unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Konkret richtet die deutschlandweite Aktion dabei ihren Blick nach Bangladesch. Trotz Fortschritten ist das asiatische Land immer noch von Kinderarbeit geprägt, rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche sind betroffen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, die Situation zu verbessern und den Schulbesuch zu ermöglichen.
Traditionell empfing Oberbürgermeister Andreas Feller die Sternsinger aus den Schwandorfer Pfarreien gemeinsam mit Stadtpfarrer Christian Kalis in der Spitalkirche. „Es beeindruckt mich jedes Jahr, wie viel Begeisterung und Herzblut ihr in diese Aktion steckt. Mit eurem Engagement setzt ihr ein starkes Zeichen für Nächstenliebe und Zusammenhalt“, sagte Feller.
Nach der Begrüßung machten sich die Sternsinger daran, den Segen der Heiligen Drei Könige „Christus segne dieses Haus“ mit dem Aufkleber „20 C + M + B 26“ am Haupteingang des Rathauses anzubringen. Anschließend versammelten sich alle im Foyer der Spitalkirche zu einer gemeinsamen Brotzeit, bei der Zeit für Gespräche und Austausch blieb.