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Stadt Schwandorf hält am Glasfaserausbau fest

Schnelles Internet für das gesamte Stadtgebiet bleibt übergeordnetes Ziel 

Die plötzliche Entscheidung der Firma LEONET, den Glasfaserausbau im Ortsteil Büchelkühn nicht weiterzuführen, bedeutet für Schwandorf einen Rückschlag bei der Erweiterung der digitalen Infrastruktur. Dennoch hält die Stadt unverändert an ihrem Ziel fest, eine leistungsfähige Breitbandversorgung im gesamten Stadtgebiet voranzubringen.

Grundsätzlich erfolgt der Glasfaserausbau eigenwirtschaftlich. Das bedeutet, dass die beteiligten Telekommunikationsunternehmen ihre Entscheidungen auf Grundlage eigener wirtschaftlicher Interessen treffen. Die Stadt Schwandorf steht jedoch in Kontakt mit verschiedenen Netzbetreibern, um den Ausbau bestmöglich zu unterstützen und voranzutreiben.

Seit Einführung staatlicher Fördermöglichkeiten für den Breitbandausbau beteiligt sich die Stadt Schwandorf regelmäßig und erfolgreich an entsprechenden Programmen. Um auch künftig von diesen profitieren zu können, hat der Stadtrat im vergangenen Jahr erneut einen entsprechenden Grundsatzbeschluss gefasst. Aktuell liegen Förderzusagen für die Ortsteile Naabeck, Spielberg, Wiefelsdorf und Strießendorf vor. Darüber hinaus behält die Stadt den Glasfaserausbau auch bei laufenden Infrastrukturmaßnahmen stets im Blick. So wurden bei Baumaßnahmen nach Möglichkeit bereits vorbereitende Maßnahmen getroffen, um einen späteren Glasfaserausbau zu erleichtern. Ein Beispiel dafür ist die Erneuerung der Gasleitung in Gögglbach, im Zuge derer gleichzeitig Leerrohre mit verlegt wurden.

Mit dem Förderprogramm „Gigabit 2.0“ hat der Bund im Frühjahr dieses Jahres neue Möglichkeiten für den Breitbandausbau geschaffen. Auch hier beteiligt sich die Stadt Schwandorf bereits aktiv. Aktuell läuft das Markterkundungsverfahren, der Förderantrag soll demnächst gestellt werden.

Oberbürgermeister Andreas Feller betont: „Wir bleiben beim Glasfaserausbau dran und das nicht nur in Büchelkühn, sondern im gesamten Stadtgebiet. Schnelles Internet ist heute ein entscheidender Standortfaktor und wichtig für die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger.“