Meilenstein auf dem Weg zum Bahnhalt Klardorf
Planungsprozess nimmt mit der „Verkehrlichen Aufgabenstellung“ nächste Hürde
Bereits seit Jahren setzt sich die Stadt Schwandorf aktiv für einen Bahnhalt im Ortsteil Klardorf ein. Denn die Vorteile einer direkten Anbindung an den Schienenverkehr für die Bürgerinnen und Bürger liegen auf der Hand: So wäre statt einer über einstündigen Busfahrt nach Regensburg die Domstadt künftig in rund 25 Minuten per Zug erreichbar. Die Schwandorfer Innenstadt könnte zudem in nur etwa fünf Minuten erreicht werden. Besonders für Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie ältere Menschen würde dies den Alltag erheblich erleichtern.
Nachdem die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) das Vorhaben zunächst positiv hinsichtlich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses bewertet hat, wurde nun mit der Unterzeichnung der sogenannten „Verkehrlichen Aufgabenstellung“ (VAst) die nächste Hürde im aufwendigen Planungsprozess genommen. Die VAst dient dabei als frühe Grundlage für die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen und die weiteren Planungsschritte. An der Erarbeitung und Abstimmung der Verkehrlichen Aufgabenstellung waren neben der Stadt Schwandorf und der BEG auch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, die DB InfraGO AG sowie der Landkreis Schwandorf beteiligt.
„Jeder abgeschlossene Schritt bringt uns dem Bahnhalt Klardorf ein Stück näher. Die Unterzeichnung der Verkehrlichen Aufgabenstellung ist deshalb ein bedeutender Meilenstein. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Projekt die Mobilität in unserer Stadt nachhaltig verbessern und insbesondere die Anbindung der südlichen Ortsteile langfristig stärken werden“, betont Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller.
Die Umsetzung des neuen Bahnhaltepunkts soll im Rahmen der Elektrifizierung der Bahnstrecke Marktredwitz-Regensburg erfolgen und den bisherigen Bahnübergang in Klardorf ersetzen.